Quantitative Sozialforschung
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Projekt 2009

Im Projekt wurden sowohl eine Wahlbörse als auch eine telefonische Vorwahlumfrage durchgeführt. Ziel beider Ansätze ist es, möglichst genaue Prognosen über den Ausgang der Bundestagswahl zu liefern und zwar in Bezug auf das Abschneiden der einzelnen Parteien, die künftig regierende Koalition und den künftigen Bundeskanzler.

Auf der Wahlbörse Wahlstreet konnten vom 23. Juli 2009 bis zum 27. September 2009 virtuelle Aktien der Parteien, Kanzlerkandidaten und Koalitionen gehandelt werden. Das Prinzip beruht hierbei auf der Einsicht des Ökonomie-Nobelpreisträgers Friedrich August Hayek, der postulierte, dass Märkte zu jeder Zeit eine optimale Zusammenfassung vorhandener Informationen liefern und daher als bestes Prognoseinstrument anzusehen sind. Dieses Prinzip macht sich die Wahlstreet zu Nutze. Jeder Teilnehmer setzt ein Startkapital von 5 bis maximal 50 Euro ein und kann mit diesem Einsatz Aktien der Parteien handeln. Die Börse selbst ist hierbei gebührenfrei. Die Teilnehmer handeln die Aktien gemäß ihrer Erwartung des Ausgangs der Wahl. Nach dem Wahltag werden gemäß dem tatsächlichen Ergebnis die Einsätze aller Teilnehmer wieder gemäß ihrem Depotbestand ausgeschüttet. Da sich die Ausschüttungen am tatsächlichen Wahlergebnis orientieren, besteht ein Anreiz für die Händler ihr eingesetztes Geld so zu investieren, dass ihr Depot möglichst genau dem Wahlausgang ähnelt. Egoistisches Verhalten führt demnach zu einem optimalen kollektiven Ergebnis in Form einer exakten Prognose des Wahlausgangs.

Ergebnisse

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