Quantitative Sozialforschung
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Telefonsurvey

Die Wahlprognose aus der Befragung 1000 zufällig ausgewählter Personen am 21. und 22.08.2013 sieht die Union mit 39,4 Prozent der Stimmen vor der SPD mit 30,6 Prozent. Die FDP kommt auf 6,2 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen erreichen 11,2 Prozent. Die Linke würde mit 5,8 Prozent in den Bundestag einziehen, während die Piratenpartei und die Alternative für Deutschland an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden.

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Kritisiert wird an Wahlerwartungsfragen immer wieder, dass die Befragten möglicherweise nur die Ergebnisse der publizierten Parteistärke wiedergeben würden. Betrachtet man zum Beispiel die „Sonntagsfrage“ von infratest dimap vom 15.08.2013, zeigen sich aber deutliche Unterschiede zur Wahlerwartungsfrage. So kommt die Union auf 2,6 Prozentpunkte weniger, die SPD dagegen auf 5,6 Prozentpunkte mehr. Auch bei der FDP (1,2 Prozentpunkte) und bei der Linken (2,2 Prozentpunkte) zeigen sich Unterschiede, wobei es gerade bei den kleineren Parteien auf jeden Prozentpunkt ankommt. Befragte, die angaben, innerhalb der letzten sechs Tage von einer Sonntagsfrage in den Medien gelesen oder gehört zu haben, schätzen den Wahlausgang etwas anders ein als jene, bei denen das eine Woche oder länger her ist. Im Schnitt unterscheiden sich die Einschätzungen bei jeder Partei um 0,5 Prozentpunkte.

Online-Panel

Auch die nicht zufällig ausgewählten 1082 Befragten, die sich zwischen 26. und 28.8.2013 an der ersten Welle des Online-Panels beteiligt haben, sehen einen geringeren Unterschied zwischen SPD und Union als es die Sonntagsfrage nahelegt. Sie prognostizieren für CDU/CSU 37,0 Prozent, gefolgt von der SPD mit 27,3 Prozent. Piraten und AfD sehen auch sie nicht im Bundestag.

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